Viele moderne Büros sehen beeindruckend aus: offene Räume, Glaswände, klare Linien, moderne Farben. Doch mit dem Design ist oft ein Problem mit eingezogen, das erst beim Arbeiten auffällt – Lärm und Hall.
Wenn Gespräche im Büro, im Sitzungsraum nachhallen, Video-Konferenzen stören oder Meetings anstrengend wirken, liegt das meist nicht an den Leuten im Büro – sondern an der Raumakustik.
Die eigentliche Ursache: Fehlende Schall-Absorption
Schall verhält sich physikalisch sehr einfach:
Er wird entweder geschluckt (absorbiert) oder reflektiert.
Typische moderne Büroelemente wie:
- Glaswände
- Beton oder verputzte Wände
- harte Böden (Parkett, Stein)
- offene Decken
- Bilder in Glasrahmen
reflektieren Schall nahezu vollständig.
-> Ergebnis: Der Schall „springt“ zwischen den Oberflächen hin und her -> Hall entsteht
Warum gerade moderne Büros betroffen sind
Früher hatten Büros:
- Teppichböden
- Vorhänge
- Bücher- und Ordnergestelle
- kleinere Flächen
Heute sind es meistens
- Open Space Konzepte wie Shared Desks
- minimalistische Designs
- Clean-Look ohne textile Elemente
Das ist optisch attraktiv – aber akustisch problematisch für uns.
Der häufigste Denkfehler
Viele glauben:
-> „Es ist laut, weil zu viele Menschen sprechen“
Die Realität ist: -> Es ist laut, weil der Raum den Schall nicht kontrolliert
Typische Symptome schlechter Akustik
Wenn Sie einen oder mehrere Punkte erkennen, ist die Akustik das Problem:
- Gespräche sind auch in Distanz gut hörbar
- Stimmen wirken anstrengend oder „scharf“
- Meetingräume fühlen sich unruhig an
- Konzentration fällt schwerer
- Video-Calls (Teams, Zoom) oder Telefonate werden belastend
Fazit
Lärm im Büro ist kein Zufall – er ist das Ergebnis von Design-Entscheidungen.
Die gute Nachricht:
-> Akustik lässt sich gezielt verbessern, oft ohne grossen Umbau, und auch mit wenig Geld
-> Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Büro-Akustik Optimierungspotential hat:
Einfache Massnahmen bringen oft schon überraschend klare Entlastung!